Tokyo Tower: Was gibt es rund um dieses Retro-Wahrzeichen der Hauptstadt zu sehen?
- Veröffentlicht am : 27/08/2026
- Von : Phoebe
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Der Tokyo Tower, seit 1958 das Wahrzeichen Tokios, bietet weit mehr als nur einen spektakulären Blick auf die Stadt. Mit den darunter liegenden berühmten Tempeln und Gärten ist der Turm ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Stadtteils Minato im Herzen der Hauptstadt. Entdecken Sie dieses unverzichtbare Wahrzeichen gemeinsam mit dem Team von Japan Experience!
Ein Wahrzeichen des modernen Tokio
Sobald man sich dem Stadtteil Minato nähert, zieht seine rot-weiße Silhouette alle Blicke auf sich. Mit einer Höhe von 333 Metern thront der Tokyo Tower seit 1958 über der Hauptstadt und zählt zu den symbolträchtigsten Sehenswürdigkeiten Tokios. Sein Bau fiel in eine Zeit spektakulärer Veränderungen in Japan: Das Land erholte sich vom Krieg und trat in eine neue Ära des Wirtschaftswachstums ein.
Inspiriert vom Eiffelturm wurde der Turm damals zum höchsten Bauwerk Japans. Seine ursprüngliche Funktion war jedoch weniger touristischer Natur, da er als Fernmeldeturm konzipiert war, um die Entwicklung der im Land entstehenden Fernsehsender zu unterstützen.
Heute hat der Tokyo Tower seinen Höhenrekord an den Tokyo Skytree abgetreten, doch seine Beliebtheit ist ungebrochen. Seine Retro-Silhouette und seine Lage im Herzen der Stadt machen ihn nach wie vor zu einem der großen Wahrzeichen Tokios. Und für Reisende ist er zudem ein idealer Ausgangspunkt, um das Stadtviertel Minato zu erkunden.
Ein spektakulärer Blick auf Tokio
Die Hauptattraktion des Turms sind natürlich seine beiden Aussichtsplattformen, von denen aus man Tokio aus der Vogelperspektive entdecken kann.
In 150 Metern Höhe bietet das Main Deck einen 360-Grad-Panoramablick. Durch die großen Fensterfronten scheinen sich die Hochhäuser bis zum Horizont zu erstrecken! Bei klarem Wetter kann man sogar den Fuji sehen . Das kleine Extra? Durch die Glasböden lässt sich die Aussicht vom Boden der Aussichtsplattform aus bewundern, was den Eindruck vermittelt, als würde man in der Luft schweben!
Um noch höher hinaufzukommen, geht es zum 250 Meter entfernten Top Deck. Es ist im Rahmen der Top Deck Tour zugänglich und bietet einen noch beeindruckenderen Blick auf die Hauptstadt. Bei diesem Erlebnis steigt man schrittweise in die Höhe, bevor man Tokio von seinem höchsten Aussichtspunkt aus entdecken kann.
Unser Lieblingsmoment? Der Sonnenuntergang, wenn die Sonne über der Stadt untergeht und die Gebäude in ein sanftes Licht getaucht werden.
Wer sportlich ist, kann auch die 600 Stufen hinaufsteigen, die zum Main Deck führen. Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten und bietet die Möglichkeit, den Turm auf eine andere Art zu entdecken. Der Zugang zu den Treppen hängt jedoch von den Wetterbedingungen.
Zojo-ji: Wo Tradition auf den Tokyo Tower trifft
Nachdem Sie den Turm verlassen haben, sollten Sie das Viertel noch nicht verlassen. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich der Zojo-ji, einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Tokios.
Der 1393 gegründete und 1598 an seinen heutigen Standort verlegte Tempel wurde in der Edo-Zeit (1603–1868) zum Familientempel der Tokugawa, der Dynastie, die Japan regierte. Mehrere Shogune sind dort bis heute begraben.
Was den Besuch jedoch besonders interessant macht, ist der auffällige Kontrast zwischen dem Tempel und dem Turm. Vom Eingang des Zojo-ji aus ragt der Tokyo Tower hinter den traditionellen Gebäuden empor und schafft so eines der symbolträchtigsten Bilder Tokios.
Nehmen Sie sich die Zeit, durch das zinnoberrote Tor zu gehen, und drehen Sie sich dann um: Vor Ihnen liegen in einem einzigen Bild mehrere Jahrhunderte Geschichte und eines der Symbole der Modernität des Landes.
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Shiba-Park: eine Auszeit im Grünen
Nur wenige Schritte vom Tempel entfernt bietet der Shiba-Park eine willkommene Auszeit im Herzen Tokios. Er wurde 1873 angelegt und zählt zu den ältesten öffentlichen Parks der Hauptstadt.
Die Grünflächen laden nach dem Besuch des Turms zu einer kleinen Pause ein. Der Park bietet zudem mehrere Aussichtspunkte auf den Tokyo Tower, insbesondere im Bereich des Shiba-Parks im Bezirk Minato, der sich besonders gut für Fotos und Picknicks eignet.
Im Frühling blühen die Kirschbäume der Landschaft zusätzlichen Charme. Im Herbst färbt sich das Laub in goldene Töne. Egal zu welcher Jahreszeit – hier lässt es sich wunderbar entschleunigen und ein ruhigeres Tokio entdecken.
Shiba Toshogu: Auf den Spuren der Shogune
Wenn Sie Ihren Spaziergang durch den Shiba-Park fortsetzen, gelangen Sie zum Shiba-Toshogu-Schrein, der Tokugawa Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa-Shogunats, gewidmet ist. Der Schrein ist vor allem bekannt für seinen riesigen Ginkgobaum, der angeblich von Tokugawa Iemitsu gepflanzt wurde. Ein Besuch dort ermöglicht es Ihnen, die bereits im Zojo-ji begonnene Entdeckung der Geschichte der Tokugawa fortzusetzen und gleichzeitig einen weitaus ruhigeren Ort zu genießen.
Möchten Sie mehr über das Tokugawa-Shogunat erfahren? Dann besuchen Sie die Stadt Nikko, die nur zwei Stunden von Tokio entfernt liegt!
Atago-jinja: Die Stufen zum Erfolg erklimmen
Um den Spaziergang fortzusetzen, begeben Sie sich in Richtung Atago-jinja, einem kleinen Schrein, der hoch oben auf dem Berg Atago thront.
Um den Eingang zu erreichen, muss man 86 besonders steile Stufen hinaufsteigen, die als „Stufen des Erfolgs“ bekannt sind. Der Schrein befindet sich auf der Spitze eines Hügels, der früher als Aussichtspunkt diente, um die Stadt auf Brände hin zu überwachen.
Oben angekommen ist der Kontrast zu den modernen Straßen von Minato frappierend: Die Stille des Schreins scheint aus einer anderen Zeit zu stammen.
Unser Ratgeber
Damit Sie Ihren Besuch bestmöglich planen können, finden Sie hier einige Tipps:
- Wählen Sie Ihre Besuchszeit je nach der Aussicht, die Sie genießen möchten. Um das Panorama unter optimalen Bedingungen zu genießen, sollten Sie einen Tag mit klarem Wetter bevorzugen. Was die Atmosphäre angeht, ist der späte Nachmittag unsere Lieblingszeit, um zu beobachten, wie Tokio allmählich vom Tag in die Nacht übergeht.
- Reservieren Sie Ihr Ticket im Voraus, wenn Sie das Top Deck besuchen möchten. Das Main Deck ist von 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 22:30 Uhr. Die Top-Deck-Tour findet bis 22:45 Uhr statt, die letzte Abfahrt ist um 22:15 Uhr. Die Fahrpläne und Zugangsbedingungen können sich jedoch ändern, insbesondere je nach Wetterlage.
- Beschränken Sie sich nicht nur auf den Turm! Planen Sie mindestens einen halben Tag ein, um den Besuch mit dem Zojo-ji, dem Shiba-Park und den umliegenden Schreinen zu verbinden. Gerade diese Kombination macht das Viertel so interessant: In wenigen Minuten gelangen Sie von einer Aussichtsplattform in 250 Metern Höhe zu einem jahrhundertealten Tempel.
- Verpassen Sie nicht die Sonderveranstaltungen. Am Fuße des Turms finden regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen statt. Von Lichtinstallationen bis hin zu Street-Food-Ständen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unser Favorit? Die Koi-Fahnen (Koi no bori) zum Kindertag am 5. Mai.
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