teamLab Planets: Eine Reise durch Kunst und Technologie
- Veröffentlicht am : 15/09/2026
- Von : Phoebe
- Youtube
In Tokio lässt „teamLab Planets“ die Grenzen zwischen Kunst, Technologie und den Sinnen verschwimmen. Barfuß begeben sich die Besucher auf eine Reise durch immersive Welten aus Licht, Wasser und Farbe, in denen jede Bewegung die Kunstwerke verändern kann. Eine bezaubernde Entdeckungsreise mit dem Japan Experience-Team.
Hier wird der Besucher Teil des Kunstwerks
Das ist vielleicht der beste Weg, um „teamLab Planets“ zu verstehen: Es geht nicht einfach darum, Kunst zu betrachten, sondern in sie einzutauchen.
Das Erlebnis gliedert sich in mehrere immersive Welten – „Wasser“, „Garten“, „Wald“ und „Freiluft“ –, in denen die Installationen auf die Anwesenheit der Besucher reagieren. Die Grenzen zwischen Raum, Licht, Klang und Körper lassen sich nach und nach kaum noch unterscheiden. Die Besucher sind eingeladen, durch das Wasser zu gehen und sich innerhalb der Kunstwerke zu bewegen, die sich im Laufe ihrer Erkundung verwandeln.
„Forest“: Die große Neuheit des Jahres 2025
Mit der Eröffnung des Bereichs „Forest“ hat teamLab Planets eine ganz neue Dimension erhalten. Der im Januar 2025 eröffnete Bereich vereint verschiedene Erlebnisse, bei denen Bewegung, Spiel und Kreativität im Mittelpunkt stehen.
Athletics Forest: Wenn Kunst zur Bewegung wird
Im Athletics Forest ist es fast unmöglich, stillzustehen! Die Installationen laden die Besucher dazu ein, in dreidimensionalen Umgebungen zu klettern, zu springen und ihr Gleichgewicht zu finden. Das Ziel ist nicht nur, ein spektakuläres visuelles Spektakel zu bewundern, sondern den Raum mit dem eigenen Körper zu erleben und zu verstehen.
Eines der Highlights der Ausstellung ist die Installation „Rapidly Rotating Bouncing Spheres“ im Caterpillar House, in der die Besucher in eine farbenfrohe, physische Umgebung eintauchen. Andere Werke, wie „Aerial Climbing through a Flock of Colored Birds“ und „Balance Stepping Stones in the Invisible World“, führen diesen Gedanken noch weiter und machen den gesamten Körper zu einem Mittel, Kunst zu erleben.
„Catching and Collecting Extinct Forest“: Ein Spiel mit der Erinnerung an die Natur
Die zweite Erfahrung dreht sich um eine einfache Idee: Was wäre, wenn das Lernen über ausgestorbene Arten zu einem Spiel werden könnte?
In „Catching and Collecting Extinct Forest“ wird Ihr Smartphone zu einem Werkzeug für die Erkundung. Mithilfe der teamLab-App können Besucher digitale Tiere im Raum anvisieren, sie einfangen und einer virtuellen Sammlung hinzufügen. Sobald sie untersucht wurden, können die Kreaturen wieder in die digitale Umgebung entlassen werden.
Das Erlebnis verwandelt Technologie in ein Werkzeug der Entdeckung. Auf spielerische Weise macht es zudem auf die Fragilität von Ökosystemen und das Aussterben von Arten aufmerksam.
Future Park: Fantasie als Rohstoff
Mit „Future Park“ kehrt das Kollektiv teamLab zu einer seiner faszinierendsten Ideen zurück: die Kreativität der Besucher in ein kollektives Kunstwerk zu verwandeln.
Der Raum ist als Ort der gemeinsamen Gestaltung konzipiert. Anstatt eine vorprogrammierte digitale Welt lediglich zu beobachten, helfen die Besucher dabei, sie mitzugestalten.
Es ist ein Erlebnis , das sich besonders gut für Familien eignet , doch sein Konzept geht weit über einen Kinderworkshop hinaus: Jeder trägt mit einem kleinen Teil seiner Fantasie zu einer Welt bei, die sich gemeinsam mit den anderen Besuchern weiterentwickelt.
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Atemberaubende, immersive Installationen
Auch nach der Erweiterung um „Forest“ bleibt das erhalten, was teamLab Planets seit jeher auszeichnet: spektakuläre Kunstwerke, in denen Licht, Wasser und Raum miteinander interagieren.
„The Infinite Crystal Universe“: Ein Spaziergang durch eine Galaxie aus Licht
Das ist unser Lieblingserlebnis! Kein Besuch bei teamLab Planets wäre vollständig, ohne „The Infinite Crystal Universe“ erlebt zu haben .
Tausende von Lichtpunkten schaffen einen schillernden Raum, durch den die Besucher hindurchgehen können. Das Kunstwerk ist niemals statisch: Es verändert sich in Reaktion auf die Besucher und lässt sich zudem über die teamLab-App beeinflussen.
Das Ergebnis vermittelt das Gefühl, in eine Galaxie ohne Wände einzutreten , in der sich die Perspektiven bis ins Unendliche zu erstrecken scheinen. Die Installation verkörpert perfekt die Philosophie des Kollektivs: Ein Kunstwerk mag zwar digital sein, doch erst durch die Interaktion mit den Menschen, die sich darin bewegen, erwacht es wirklich zum Leben.
„Soft Black Hole“: Wenn der Boden seine Stabilität verliert
Bei „Soft Black Hole“ wird das Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes fast körperlich.
Die Besucher betreten einen dunklen Raum, der mit außergewöhnlich weichen Oberflächen ausgekleidet ist. Jede Bewegung verändert die Umgebung, während auch das Gewicht und die Bewegungen anderer Besucher den Raum beeinflussen.
Man geht, verliert das Gleichgewicht, fängt sich wieder – und merkt schnell, dass der eigene Körper Teil des Kunstwerks ist. Die Installation untersucht, wie wir uns gegenseitig beeinflussen, wenn wir uns durch einen gemeinsamen Raum bewegen.
Ein Museum, das man am besten barfuß erlebt
Eines der überraschendsten Details für Erstbesucher ist, dass man „teamLab Planets“ größtenteils barfuß erlebt!
Das ist keineswegs zufällig. Es spiegelt den Wunsch des Kollektivs wider, die Distanz zwischen den Besuchern und den Kunstwerken so weit wie möglich zu verringern. Man erlebt die Ausstellung nicht nur mit den Augen: Man geht, spürt verschiedene Texturen unter den Füßen, findet sein Gleichgewicht und beobachtet, wie sich das Licht um einen herum verändert.
Nach Ihrem Besuch: Entdecken Sie Toyosu weiter!
„teamLab Planets“ ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Viertels Toyosu Viertel für den Rest des Tages zu erkunden.
Der Toyosu-Markt, einer der wichtigsten Lebensmittelmärkte Tokios, ist nur wenige Gehminuten entfernt. Besucher können den berühmten Thunfischauktionen zuschauen, in einem der vielen Sushi-Restaurants in der Nähe zu Mittag essen oder in den Geschäften der Uogashi Yokocho stöbern, wo Sie Lebensmittel und kulinarische Souvenirs finden.
Bevor Sie den Markt verlassen, sollten Sie sich unbedingt die Dachterrasse ansehen, von der aus man einen herrlichen Blick über die Bucht von Tokio hat.
Um die Atmosphäre in vollen Zügen genießen zu können, empfiehlt sich jedoch ein Besuch am Vormittag, da viele der Geschäfte und Restaurants am frühen Nachmittag schließen.
Für alle, die lieber im Museum zu Mittag essen möchten, geht das immersive Erlebnis im „Vegan Ramen UZU Tokyo“ weiter, das sich im Open-Air-Bereich von teamLab Planets befindet.
Auf dem Gelände befindet sich außerdem die „Sketch Factory“, wo einige der während des Erlebnisses entstandenen Kreationen in Souvenirs verwandelt werden können.
Genießen Sie auf unserer Führung ein Mittagessen auf dem Toyosu-Fischmarkt!
Unsere Tipps
- Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die verschiedenen Bereiche zu genießen, ohne von einer Installation zur nächsten zu hetzen.
- Da man bei einigen Installationen durch Wasser laufen muss, sollten Sie Hosen tragen, die man hochkrempeln kann, oder sich für Shorts entscheiden.
- Wir empfehlen, früh am Tag oder gegen Ende des Abends zu kommen, um die Stoßzeiten zu vermeiden.
Praktische Informationen
Adresse: 6-1-16 Toyosu, Koto-ku, Tokio 135-0061, Japan.
Anfahrt: ca. 1 Minute zu Fuß vom Bahnhof Shin-Toyosu (Yurikamome-Linie); ca. 5 Minuten vom Bahnhof Shijo-mae und vom Toyosu-Markt; sowie ca. 10 Minuten vom Bahnhof Toyosu. Es gibt keine eigenen Parkplätze vor Ort.
Öffnungszeiten: Täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr.
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