Hamarikyu: Eine grüne Oase im Herzen Tokios

  • Veröffentlicht am : 16/09/2026
  • Von : Phoebe
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Nur wenige Meter von den belebten Straßen von Shiodome entfernt ändert sich das Bild schlagartig. Hinter seinen Toren erstreckt sich der Hamarikyu-Garten mit Teichen und von Bäumen gesäumten Wegen, mit der Bucht von Tokio auf der einen Seite und Wolkenkratzern auf der anderen. Es ist ein typischer Tokioer Kontrast, den man am besten bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Garten entdeckt. Entdecken Sie ihn gemeinsam mit dem Team von Japan Experience.

Hier ändert sich der Wasserstand mit den Gezeiten. Kleine Brücken verbinden die verschiedenen Teile des Gartens und ermöglichen es den Besuchern, von einer Seite zur anderen zu gelangen, während sorgfältig geschnittene Kiefern die Landschaft prägen.

Man merkt schnell, dass Hamarikyu kein Garten ist, den man einfach nur von seiner Liste abhaken kann. Er eignet sich vielmehr für einen gemütlichen Spaziergang ohne festgelegte Route: Man folgt einem Weg, überquert eine Brücke, hält ein paar Minuten am Wasser inne und setzt dann den Weg fort.

Hamarikyu

Hamarikyu

@Akupsyy auf Flickr, CC BY 2.0

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Tour

Das Gelände, das während der Edo-Zeit (1603–1868) angelegt wurde, diente der Shogun-Familie als Residenz und Ort der Erholung. Mehrere Elemente des Gartens, darunter der Teich und die historischen Bauwerke, erinnern noch heute an seine Vergangenheit.

Mitten im Wasser zieht das „Nakajima-no-ochaya“ natürlich alle Blicke auf sich. Dieses traditionelle Teehaus, das auf einer kleinen, über eine Brücke erreichbaren Insel steht, ist einer der besten Orte, um während Ihres Besuchs eine Pause einzulegen!

Hamarikyu

Hamarikyu

@Unsplash

Die Atmosphäre unterscheidet sich natürlich stark von der eines typischen Tokioter Cafés. Es läuft keine Musik, man kann einfach nur den Teich und die Bäume vor sich genießen.

Unser Tipp? Besuchen Sie das Teehaus nicht gleich nach Ihrer Ankunft, sondern heben Sie es sich für die Mitte oder das Ende Ihres Spaziergangs auf. Nachdem Sie um den Teich herumgelaufen sind, schmeckt der Matcha noch besser, besonders im Herbst, wenn sich die Ahornbäume rot färben.

Matcha au jardin Hamarikyu

Matcha im Hamarikyu-Garten

@bsterling auf Flickr, CC BY-SA 2.0

Im Hintergrund einer sorgfältig geschnittenen Kiefer ragen vielleicht Bürogebäude empor, während ein traditioneller Gartenweg Sie nur wenige Minuten später zum Wasser der Bucht führt.

Um Ihren Spaziergang zu verlängern, können Sie zum nahegelegenen Pier gehen und mit dem Boot nach Asakusa oder Odaibafahren. Das ist eine großartige Möglichkeit, Tokio vom Wasser aus weiter zu erkunden.

Une croisière dans la baie de Tokyo

Eine Bootsfahrt in der Bucht von Tokio

@Unsplash

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Im Herbst färben sich die Bäume nach und nach herbstlich, was den Wegen rund um den Teich eine ganz andere Atmosphäre verleiht. Im Garten finden zudem saisonale Veranstaltungen statt, darunter nächtliche Beleuchtungen im Herbst.

Selbst im Winter, wenn Blumen weniger reichlich blühen, schaffen die Kiefern, Teiche und die Silhouetten der umliegenden Gebäude eine ganz andere Landschaft als die, die man im Frühling sieht.

Hamarikyu au printemps

Hamarikyu im Frühling

@Ayu Oshimi auf Flickr, CC BY-SA 2.0

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